Schon in Pirna geboren, bin ich nie viel weiter weg gekommen. Es wurde nur aus Stadt- Dorfkind. Das Haus ermöglichte mir meinen ersten Hund, ein großer Schäferhundmischling. Nando war vom Tierschutz, welcher ihn aus sehr schlechten Verhältnissen gerettet hat. Vielen Dank und einen großen Respekt an dieser Stelle an alle herzensguten Menschen die immer wieder solchen armen Seelen helfen.
Das an Nandos "Kellerleben" ein Mann schuld war, erfuhr ich, als ich freudig meinem Opa unseren Neuzugang zeigen wollte und Nando auf dessen Ersichten hin, meinte mich den kompletten Steinweg zurück ziehen zu müssen. Trotz all der anfänglichen Schwierigkeiten wurde aus ihm schnell ein gemütlicher Familienhund und ganz nebenbei später auch Opas Liebling. Als ich mich schweren Herzens von Nando trennen musste dauerte es nicht lange bis Demen einzog. Ohne Hund ging einfach nicht für mich und die Dackeldame "Rosi" meiner Schwester schob ohne Nando auch nur noch Trauer.
Demen ist ein schwarz-weißer Huskyrüde. Er ist mit 8 Wochen bei uns daheim eingezogen. Als wir beim Züchter ankamen und uns durchs Tor kämpften wurden wir von einem Rudel Huskys überfallen viele kleine sowie große graue, schwarz-weiße Huskys. Als sich dann die Züchter zu uns durch gedrängelt hatten, frage ich natürlich gespannt welcher denn meiner wäre. Die nette Frau schaute sich um und stellte fest " Dein Demen ist hier gar nicht mit dabei." Wir schauten alle zur Hausecke, um welcher ein kleiner, dicker Wuschel, nein MEIN kleiner, dicker Wuschel um die Ecke schnüffelte und sich dann zu uns gesellte. Zuhause eroberte er natürlich gleich alle Herzen.
Mittlerweile ist Demen 6 Jahre alt und ein sehr wohl erzogener Hund. Jeder fragte mich wie verrückt ich sein konnte mir so eine schwer erziehbare Rasse auszusuchen. Nur frage ich mich wie schwer erziehbar kann eine Rasse sein wenn eine 15 Jährige ohne jegliche Erfahrung mit Hundeerziehung, ohne Gewalt einen großen Rüden ohne Probleme erziehen konnte? Aber darüber an einer anderen Stelle.
Ich steckte natürlich meine ganze Familie mit dem Hundefieber an. Meine Schwester bekam einen Hund, mein Vater, meine Mum, vieler meiner Freunde, mittlerweile darf sich sogar mein Opa einen Pudel halten (es war nicht leicht Oma davon zu überzeugen). Außer Demen wurden alle aus dem Ausland gerettet, nur um noch einmal zu betonen wie wichtig es ist Tierheimhunden ein Zuhause zu geben.
Jetzt wieder zu mir, dass das Thema Hund immer eine große Rolle war, ist und sein wird ist bei den ganzen Hunden in meinem Umfeld nicht zu leugnen nur zu meinem restlichen bisherigen Lebenslauf. Ich absolvierte zuerst meinen Realabschluss und danach mein Fachabitur. Als dann endlich das nötige Kleingeld zusammen gespart war folgte die Problemhunde Ausbildung bei Hundewelten( Nachweis auf folgenden Seiten) und derzeit studiere ich Lehramt.